Am Freitag, dem 16. Jänner 2026, wurde in der Gemeinde Leopoldsdorf eine groß angelegte polizeiliche Personensuche nach einer abgängigen älteren Dame durchgeführt. Bereits vor dem Eintreffen weiterer Einsatzorganisationen waren mehrere Polizeistreifen sowie die Polizeihundestaffel mit Mantrailer Hunden und der Bereitschaftseinheit im Einsatz. Zur Unterstützung der laufenden Suchmaßnahmen kam auch die Drohneneinheit des Bundesministeriums für Inneres zum Einsatz.
Aufgrund des weitläufigen Suchgebietes und der herrschenden Witterung forderte die polizeiliche Einsatzleitung kurz vor 22 Uhr zusätzlich die Bezirksdrohnengruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos Bruck an der Leitha an, die bei der Feuerwehr Himberg stationiert ist. Um 22:00 Uhr erfolgte die Alarmierung über die Landeswarnzentrale Niederösterreich und den Bezirkskommandanten LFR Christian Edlinger.
Nach einer umfassenden Lageinformation und der gemeinsamen Festlegung der Flug- und Suchbereiche mit dem Einsatzleiter der Polizei nahmen die Drohnenpiloten der Feuerwehr Himberg mit zwei weiter BOS Wärmebilddrohnen die großflächige Luftsuche auf. Dabei wurden die betroffenen Areale systematisch abgeflogen und visuell kontrolliert.
Gegen 01:45 Uhr musste die Suche vorerst eingestellt werden. Die zunehmend widrigen Witterungsverhältnisse und niedrigen Temperaturen ließen eine sichere Fortführung weiterer Flug- und Suchmaßnahmen in der Nacht nur mehr erschwer zu.
Auch bei dieser Suchaktion zeigte sich erneut der hohe Stellenwert der moderner Drohnentechnik und der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit zum Wohle der Bevölkerung.
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