Am Donnerstag setzte am Abend in Himberg ein massiver Schneefall ein, der den gesamten Bezirk vor herausfordernde Straßenverhältnisse stellte. Die Feuerwehren im ganzen Bundesland waren davon betroffen, landesweit rückten mehr als 13.000 Feuerwehrmitglieder zu hunderten Einsätzen aus, um Straßen zu räumen, Fahrzeuge zu bergen und Bäume zu entfernen, die durch die Schneelast umgestürzt waren. Auch die Feuerwehr Himberg war stark gefordert und stand im Dauereinsatz.
In Summe wurde die Feuerwehr Himberg zu 16 Einsätzen alarmiert. Der Schwerpunkt lag auf Fahrzeugbergungen von PKW und LKW, die auf schneebedeckten Fahrbahnen hängen geblieben oder von der Straße abgekommen waren. Besonders betroffen waren die Gutenhoferstraße sowie die LH150, wo es in den frühen Morgenstunden innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Einsätzen kam.
Zusätzlich mussten zahlreiche Gefahrenstellen im Ortsgebiet beseitigt werden. Mehrere Bäume hielten der Schneelast nicht stand und stürzten um bzw. kam es zum Ast Bruch. Auch ein Betriebsmittelaustritt in der Friedrich-Lux-Straße erforderte das Eingreifen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Himberg. Am Freitagabend unterstützten wir zudem die Feuerwehr Gramatneusiedl bei einer LKW-Bergung im Bereich des Bahnhofs Gramatneusiedl.
Aufgrund der massiven Schneelast durch den nassen, schweren Schnee mussten sämtliche Waldwege im Gemeindegebiet Himberg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die hohe Belastung führte zu zahlreichen gefährlichen Situationen durch herabhängende Äste und umsturzgefährdete Bäume. Die Sperren bleiben bis auf Weiteres aufrecht, da weiterhin Gefahr durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume besteht. Wir ersuchen die Bevölkerung, die Absperrungen unbedingt zu beachten und Waldwege derzeit nicht zu betreten.
Gerade bei solchen winterlichen Bedingungen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine angepasste Fahrweise, erhöhte Aufmerksamkeit und ausreichender Sicherheitsabstand sind.
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Fotoquelle(n):
© Feuerwehr Himberg