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Schadstoff Einsatz
Datum:
18.03.2013 09:40 Uhr

Ort:
Thomas Dachserstraße, 2325 Himberg

Mannsstärke:
48

Einsatzleiter:
HBI Gerhard Kerber

Eingesetzte Fahrzeuge:
Schwerrüstfahrzeug (SRF-K)
Rufname:
RÜST Himberg

Besatzung:
1:2

Versorgungsfahrzeug (VF)
Rufname:
LAST Himberg

Besatzung:
1:6

Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)
Rufname:
BUS Himberg

Besatzung:
1:8

Hilfeleistungsfahrzeug (HLFA3 4000/200)
Rufname:
2.HLF Himberg

Besatzung:
1:8

Chemieunfall in einem Himberger Logistikbetrieb

In den Vormittagsstunden des 18.03.2013 ereignete bei einem ortsansässigen Logistikbetrieb ein Chemieunfall. Bei einem Behälter mit einer stark ätzenden organischen Flüssigkeit (UN Nummer 3265, Gefahrennummer 88) kam es im Bereich des Ablasshahnes zu einer Leckage.

Als Erstmaßnahme wurde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Himberg das betroffene Lagergebäude der Spedition gesperrt und evakuiert. Durch diese entscheidende Erstmaßnahme konnte ein Personenschaden vermieden werden.

Unter Eigenschutz mit Chemieschutzanzügen der Schutzstufe 2 und umluftunabhängigen Atemschutz wurde der leckgeschlagene Transportbehälter sofort mit einer chemisch reagierenden Leckdichtpaste provisorisch abgedichtet.

Zeitgleich wurde der Außenbereich gesperrt, ein mehrfacher Brandschutz und ein Dekontaminationsplatz aufgebaut, sowie die Alarmstufe erhöht.
Dadurch wurden die benachbarten Feuerwehren Maria- Lanzendorf, Pellendorf, der Schadstoffzug aus Schwechat und das Rote Kreuz nachalarmiert.

Die Flüssigkeit wurde mit geerdeten Chemiepumpen in ein neues chemikalienbeständiges Behältnis umgepumpt. Diese Arbeiten forderten in Summe 6 Atemschutztrupps. Während der Umpumparbeiten wurde zur Sicherstellung der Gerätschaften auch Fasspumpen der Betriebsfeuerwehr des Flughafens Wien-Schwechat bereitgestellt. Die kontaminierten und defekten Behältnisse wurden gesichert und anschließend einer fachgerechten Entsorgung durch eine Fachfirma zugeführt.

In Summe standen 5 Feuerwehren mit kanpp 50 Mann über 6 Stunden im Einsatz.
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg,
Feuerwehr Maria Lanzendorf