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Technischer Einsatz
Datum:
15.07.2014 13:57 Uhr

Ort:
Himberg, Am Alten Markt

Mannsstärke:
10

Einsatzleiter:
BM Alexander Kehr

Eingesetzte Fahrzeuge:
Schwerrüstfahrzeug (SRF-K)
Rufname:
RÜST Himberg

Besatzung:
1:2

Hilfeleistungsfahrzeug (HLFA3 4000/200)
Rufname:
2.HLF Himberg

Besatzung:
1:8

Versorgungsfahrzeug (VF)
Rufname:
LAST Himberg

Besatzung:
1:6

Auf Anforderung des Roten Kreuzes und einer ebenfalls anwesenden Streife der Polizei wurden die Kameraden der Feuerwehr Himberg zu einer Türöffnung am Alten Markt alarmiert.

Nach Erkundung durch den Einsatzleiter, einer parallel, jedoch erfolglos, laufenden Befragung der Nachbarn über den Verbleib der vermissten Person und Abwägung des gelindesten Mittels in Bezug auf den Grad der Beschädigung durch das gewaltsame Öffnen des Wohnhauses entschied man sich die Haupteingangstüre mit den Mitteln der Feuerwehr zu öffnen.

Zum Glück, stellte sich nach der Begehung des Wohnhauses durch die Polizei rasch heraus, dass die besagte, vermisste Person gar nicht anwesend und somit auch nicht verunfallt war. Dennoch hat dieser „erfolgreiche“ Einsatz für die betroffenen Einsatzkräfte aufgrund der unvermeidbaren Beschädigungen einen leicht bitteren Nachgeschmack und ist vermutlich auch sehr ärgerlich für den Hauseigentümer.

Bei Alarmierungsbildern wie „Personen in Notlage“ oder „Unfall in Wohnung wird vermutet“ muss aufgrund der (tragischen) Einsatzerfahrung und auch den medial verbreiteten Meldungen wie beispielsweise Unfälle mit Gasthermen oder immobile Menschen, die nach einem Sturz in den eigenen vier Wänden nicht mehr auf sich aufmerksam machen können und deren Abgängig sein erst nach Tagen von einem Pflegedienst oder einem vereinbarten Krankentransport entdeckt werden, zu Recht stets von einem „Worst Case Szenario“ ausgegangen werden, in dem Minuten zählen um die betroffenen Personen retten zu können.

So konnte beispielsweise erst in der vergangenen Woche bei einem ähnlichem Einsatzbild ein Brand noch in dessen Entstehungsphase erstickt werden und somit eine mobilitätseingeschränkte Person vor weiteren Verletzungen bewahrt werden. Wie auch beim gegenständlichen Einsatz war dies jedoch nur aufgrund des perfekten Zusammenspiels zwischen den Einsatzkräften Feuerwehr-Polizei-Rettung und einem raschen Handeln selbiger möglich.
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg