Die Silvesternacht zum Jahreswechsel verlief für die Feuerwehr Himberg besonders arbeitsintensiv. Die anhaltende Trockenheit in Kombination mit starkem Wind stellte äußerst ungünstige Rahmenbedingungen für den Einsatz von Feuerwerkskörpern dar. Bereits in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages verzeichnete das Landesfeuerwehrkommando niederösterreichweit nahezu doppelt so viele Alarmierungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Nach dem fordernden Großbrand am Vormittag des 31. Dezember mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Himberg rund um den Jahreswechsel insgesamt vier weitere Male ausrücken. Der erste Einsatz folgte bereits um 22:37 Uhr. Entlang des Schwechatbaches kam es zu einem Brand des Dammbereiches sowie des Schilfbewuchses im Bachbett. Durch den starken Wind wurde das Feuer rasch angefacht, insgesamt brannten rund 2.000 Quadratmeter Vegetation ab. Die Brandbekämpfung erfolgte mit zwei C-Rohren mit Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz. Aufgrund der großen Ausdehnung wurde zur gezielten Nachkontrolle auf verbliebene Glutnester die BOS-Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt.
Unmittelbar nach dem Jahreswechsel folgten um 00:06 Uhr zwei weitere Alarmierungen zu Kleinbränden im Siedlungsgebiet, die rasch unter Kontrolle gebracht werden konnten. Um 00:27 Uhr kam es schließlich zu einer erneuten Alarmierung zu einem Vegetationsbrand auf freiem Feld sowie im Bereich des Hochwasserausgleichsbeckens am Tannhäuserring. Gemäß Alarmplan wurden neben der Feuerwehr Himberg auch die Feuerwehren Velm und Pellendorf mitalarmiert. Durch das couragierte und umsichtige Eingreifen von Anrainern konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden, sodass lediglich kleinere Nachlöscharbeiten sowie eine abschließende Kontrolle mittels Wärmebildkameras erforderlich waren.
Für die Feuerwehr Himberg hat das Jahr 2026 somit bereits sehr einsatzreich begonnen. Wir wünschen allen unseren Follower, Himbergerinnen und Himbergern ein gesundes, unfallfreies und sicheres neues Jahr 2026.
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© Feuerwehr Himberg