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Brandeinsatz
Datum:
12.06.2026 10:12 Uhr

Ort:
Industriestraße, 2325 Himberg

Mannsstärke:
30

Einsatzleiter:
BR Michael Berger

Eingesetzte Fahrzeuge:
Mannschaftstransportfahrzeug (MB,MTF-A,2024)
Rufname:
BUS 1 Himberg

Besatzung:
1:8

Hilfeleistungsfahrzeug (MB,HLFA3 2100/200,2020)
Rufname:
1.HLF Himberg

Besatzung:
1:6

Kommandofahrzeug (Mitsubishi,KDTF-A,2021)
Rufname:
KOMMANDO 1 Himberg

Besatzung:
1:3

Hilfeleistungsfahrzeug (MB,HLFA3 4000/200,2012)
Rufname:
2.HLF Himberg

Besatzung:
1:8

Versorgungsfahrzeug (MB,VF,2010)
Rufname:
LAST 1 Himberg

Besatzung:
1:6

Am Freitagvormittag, dem 12. Juni 2026, wurde die Feuerwehr Himberg um 10:09 Uhr aufgrund der Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage zu einem Entsorgungsbetrieb in der Industriestraße alarmiert. Bereits wenige Minuten später erfolgte eine Alarmstufenerhöhung, nachdem zusätzlich die automatische Wasserlöschanlage ausgelöst hatte und ein Mitarbeiter des Betriebes einen Brand im Bereich einer Förderbandanlage in einer Produktionshalle meldete. Zum Zeitpunkt des Notrufes konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der bereits stark verrauchten Halle befanden. Die Bereichsalarmzentrale Bruck an der Leitha informierte die anfahrenden Einsatzkräfte daher über den bestätigten Brand sowie einer möglichen Menschenrettung.

Nach dem Eintreffen und der Lageerkundung des Einsatzleiters und Rücksprache mit den anwesenden Betriebsmitarbeitern konnte rasch festgestellt werden, dass die Evakuierung des Objektes bereits erfolgreich abgeschlossen worden war. Dabei erlitt eine Person eine Rauchgasvergiftung und wurde durch das Rote Kreuz medizinisch versorgt und zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Ein erster Atemschutztrupp lokalisierte den Brand im Bereich einer Förderband- und Filteranlage in rund zehn Metern Höhe nach einem Müllschredder. Aufgrund der Lage wurden neben den alarmplanmäßigen Feuerwehren Pellendorf und Velm zusätzlich die Feuerwehr Schwechat mit der Drehleiter sowie einem Großlüfter nachalarmiert. Durch das Ansprechen der Sprinkleranlage sowie einen Innenangriff unter umluftunabhängiger Atemschutz mit einem C-Rohr konnte der Brand an der Förderbandanlage rasch unter Kontrolle gebracht werden. Deutlich aufwendiger gestalteten sich jedoch die Nachlöscharbeiten im Bereich des eingehausten Förderbandes im Freien sowie der direkt betroffenen Dachkonstruktion. Um versteckte Glutnester erreichen zu können, mussten die eingesetzten Atemschutztrupps Teile der Förderbandverkleidung sowie Bereiche des Daches öffnen. Parallel dazu wurden mehrere Wärmebildkameras eingesetzt, um die betroffenen Anlagenteile laufend zu kontrollieren und verbliebene Hotspots gezielt abzulöschen. Gegen 11:30 Uhr konnte schließlich durch den Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden. Die anschließenden Aufräumarbeiten, Rückbau der eingesetzten Geräte sowie die Reinigung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerten noch bis in die Mittagsstunden an.

Dank des raschen Zusammenwirkens der automatischen Löschanlagen, der Betriebsmitarbeite sowie der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und der Schaden auf die betroffenen Anlagenteile begrenzt werden. Die Feuerwehr Himberg bedankt sich bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.

Im Einsatz:
Freiwillige Feuerwehr Himberg
Freiwillige Feuerwehr Pellendorf
Freiwillige Feuerwehr Velm
Freiwillige Feuerwehr Schwechat
AFKDO Schwechat-Land - ÖA Team
Rotes Kreuz Schwechat
Rotes Kreuz Himberg
Polizei Niederösterreich - PI Himberg
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Fotoquelle(n):
© FF Himberg, FF Schwechat, AFKDO Schwechat-Land