In den späten Abendstunden des 24.10.2010 bemerkten Passanten in der Nähe des Gemeindeamtes in der Hauptstraße ein herzzerreißendes „Katzenjammern“ und allarmierten, nachdem sie die Katze nicht ausfindig machen konnten, die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Himberg.
Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter konnten anfangs die Hilferufe des Stubentigers nicht ausfindig gemacht werden; man vermutete ihn jedoch im Dachbereich der gegenüberliegenden Häuserfront des Gemeindeamtes. Aufgrund der vorherrschenden Nässe und der damit verbundenen möglichen Unfallgefahr für die Einsatzkräfte bei einem Begehen der Dächer entschloss man sich die bei der benachbarten Feuerwehr Maria Lanzendorf stationierte Drehleiter des Abschnittes „Schwechat- Land“ zu alarmieren und damit die Häuserfront nach der Katze abzusuchen.
Während der weiterführenden Erkundung konnte das „Miauen“ der Katze wieder wahrgenommen werden. Der Einsatzleiter entschloss sich sämtliche Einsatzfahrzeuge abzustellen und die Hauptstraße kurzfristig zu sperren, um die mittlerweile sehr leise gewordenen Hilferufe des Vierbeiners besser lokalisieren zu können.
Tatsächlich wurde wenig später der Aufenthaltsort der Katze ausfindig gemacht: Nicht wie vermutet „über den Dächern Himbergs“, sondern im Motorraum eines Fahrzeuges konnte der Stubentiger ausfindig gemacht werden. Nach einigen geschickten Handgriffen im Motorraum konnte eine kleine ca. 15cm große Babykatze erfolgreich gerettet werden. Offenbar hatte diese Mutterersatzwärme im Motorraum gesucht. Nicht auszudenken, was der kleinen Katze passiert wäre, wenn der Fahrzeugbesitzer das Auto wieder gestartet hätte.
Die Katze wurde dem Journaldienst des Wiener Tierschutzvereines übergeben und hat mittlerweile hoffentlich wieder ein gutes Zuhause gefunden.
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg