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Technischer Einsatz
Datum:
18.05.2014 06:23 Uhr

Ort:
Wienerstraße

Mannsstärke:
18

Einsatzleiter:
FT Wolfgang ERNST

Eingesetzte Fahrzeuge:
Schwerrüstfahrzeug (SRF-K)
Rufname:
RÜST Himberg

Besatzung:
1:2

Tanklöschfahrzeug (TLFA 4000/200)
Rufname:
Tank 2 Himberg

Besatzung:
1:8

Versorgungsfahrzeug (VF)
Rufname:
LAST Himberg

Besatzung:
1:6

„Ich glaube mein Schwein pfeift“ . . . oder so ähnlich dachten sich wohl viele Kameraden am Sonntagmorgen, als der Disponent der Abschnittsalarmzentrale Schwechat um 06:20 zur Tierrettung alarmierte. „Schweine auf der Fahrbahn“, so lautete das Einsatzstichwort.

An der Einsatzstelle angekommen wurden wir bereits von zwei Beamten der Polizei erwartet. In unmittelbarer Nähe zu den in den letzten Tagen vom Hochwasser strapazierten Gewässer, dem Neubach und der Triesting, hatten vier pelzige Hausschweine Reißaus genommen um sich vermutlich höchstpersönlich ein Bild von der aktuellen, jedoch bereits massiv entspannten, Hochwassersituation zu verschaffen. Vorerst unbeeindruckt von den anwesenden Einsatzkräften marschierten die Schweine auf und rund um die Fahrbahn der ansonsten um diese Uhrzeit stark frequentierten Straße und inspizierten die nähere Umgebung.

Nachdem nach kurzer Zeit ausfindig gemacht werden konnte, wo die Vierbeiner ausgebüchst waren, wurde mittels Decken und einer Menschenkette damit begonnen sie wider in Richtung ihres Stalles zurück zu bewegen. Sichtlich hatten die Schweine Ihren Spaß daran und dachten vorerst gar nicht daran wieder zurück in Ihren Stall zu marschieren, sondern ließen sich sichtlich vergnügt von den Einsatzkräften durch das nasse, kniehohe bewachsene Feld geleiten.

Schlussendlich und mit der richtigen Einsatztaktik konnte man die Ausreißer jedoch davon überzeugen, dass es „zuhause ja doch am schönsten ist“ und ließen sich anstandslos wieder sicher und wohlbehalten in ihren Stall verbringen.

Um neuerliche, schweinische Unternehmungen der Vierbeiner zu unterbinden, welche unter der Woche aufgrund der stark frequentierten Durchzugsstraße durchaus ins Auge gehen hätte können, wurde das „Tor zur Freiheit“, nämlich das Loch im Zaun, anschließend gegen weitere Ausbruchversuche gesichert bevor die Kameraden der Feuerwehr Himberg erheitert durch die Kuriosität des Einsatzes wieder einsatzbereit ins Feuerwehrhaus einrücken konnten.
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg