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Technischer Einsatz
Datum:
01.10.2014 17:39 Uhr

Ort:
Wienerstraße, 2325 Himberg

Mannsstärke:
22

Einsatzleiter:
FT Wolfgang Ernst

Eingesetzte Fahrzeuge:
Schwerrüstfahrzeug (SRF-K)
Rufname:
RÜST Himberg

Besatzung:
1:2

Tanklöschfahrzeug (TLFA 4000/200)
Rufname:
Tank 2 Himberg

Besatzung:
1:8

Kleinlöschfahrzeug (KLF-W 500)
Rufname:
TANK 1 Himberg

Besatzung:
1:4

Versorgungsfahrzeug (VF)
Rufname:
LAST Himberg

Besatzung:
1:6

Um 17:35 alarmierte die Abschnittsalamzentrale Schwechat die Feuerwehr Himberg zu einer Technischen Hilfeleistung, einer Türöffnung mit den Alarmstichworten "Person in Notlage - Kleinkind in PKW eingeschlossen".

Das Kleinkind war in einem Fahrzeug am Parkplatz eines Supermarktes eingeschlossen, inklusive dem Auto- und Wohnungsschlüssel. Ein Öffnen des Fahrzeugs durch die Feuerwehr wäre nur mit Sachschaden möglich gewesen.

Nach Erkundung des Einsatzleiters und Rücksprache mit dem Vater, bestand zur Zeit des Eintreffens keine Gefahr für das Kind, da die Temperaturen im Normalbereich waren und der Kleine noch zu beruhigen war. So wurde als erste Möglichkeit versucht schadenslos in das Haus der Familie einzudringen und an den Reserveschlüssel zu gelangen. Dies musste aber kurzer Hand auch abgebrochen werden. Nachdem der Kleine noch in guter Stimmung war, entschied man sich den ÖAMTC um Hilfe zu ersuchen, welcher innerhalb von 15 Minuten vor Ort war und ohne Schäden am Fahrzeug die Türe innerhalb kürzester Zeit öffnete. So waren Vater und Kind wieder vereint.

Als Sicherungsmaßnahmen wurde eine Seitenscheibe abgeklebt, um diese jederzeit eingeschlagen zu können. So hätte man sich jederzeit schnellen einen ungehinderten Zugang zu dem Kind schaffen können. Während der Wartezeit unterhielt unser Taumabär Konrad den kleinen Jungen, diesen durfte er natürlich auch mit nach Hause nehmen.


Traurig ist hierbei jedoch die Tatsache, dass die Arbeit FREIWILLIGER und UNBEZAHLTER Feuerwehrmänner um Mitmenschen vor dem schlimmsten zu bewahren, bei manchen Personen auf Unmut stößt.

Mit diesen Beleidigungen und unhaltbaren Unterstellungen müssen wir wohl bei der Ausübung unserer Tätigkeiten leben und werden dennoch auch in Zukunft rund um die Uhr unentgeltlich unseren Mitbürgern aus ihren Notlagen helfen!
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg