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Brandeinsatz
Datum:
03.05.2016 13:32 Uhr

Ort:
Industriestraße, 2325 Himberg

Mannsstärke:
136

Einsatzleiter:
ABI Michael Berger

Eingesetzte Fahrzeuge:
Tanklöschfahrzeug (TLFA 4000/200)
Rufname:
Tank 2 Himberg

Besatzung:
1:8

Kleinlöschfahrzeug (KLF-W 500)
Rufname:
TANK 1 Himberg

Besatzung:
1:4

Versorgungsfahrzeug (VF)
Rufname:
LAST Himberg

Besatzung:
1:6

Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)
Rufname:
BUS Himberg

Besatzung:
1:8

Schwerrüstfahrzeug (SRF-K)
Rufname:
RÜST Himberg

Besatzung:
1:2

Mannschaftstransportfahrzeug (MTF 2)
Rufname:
"SHOWCAR" Himberg

Besatzung:
1:6

Atemluftanhänger (AL-A)
Rufname:
AL Anhänger

Besatzung:
-

Um 13:32 Uhr am Nachmittag des 03. Mai alarmierte der Disponent der Abschnittsalarmzentrale Schwechat die Feuerwehren Pellendorf, Maria Lanzendorf und Himberg mit der Alarmstufe Brand 2 zu einem Brand eines Entsorgungsbetriebes. Noch während der Anfahrt wurden aufgrund zahlreicher Notrufe durch den Disponenten 3 weitere Feuerwehren alarmiert.

Im Außenlager eines Entsorgungsbetriebes standen gepresste Müllballen in einem Ausmaß von ca. 500 Tonnen in Vollbrand. Durch die günstige Windrichtung hat sich die Rauchsäule nicht Richtung Ortschaft sondern über die Felder ausgebreitet. Die Brandbekämpfung erfolgte mit sechs B und C Rohren unter umluftunabhängigem Atemschutz sowie 4 Wasserwerfern. Zwei von den vier Wasserwerfern wurden über die beiden Hubrettungsfahrzeuge des Abschnittes Schwechat Land betrieben. Unter Beimischung von Schaummittel konnten nach 3 Stunden schwerer Arbeit flächendeckende Löscherfolge erzielt werden. Mit zwei Radladern wurde das Brandgut auf der Freifläche aufgelegt, zerteilt und abgelöscht. Mit mehreren Wärmebildkameras wurde das Ablöschen des ausgebrachten Materials ständig kontrolliert. Diese Nachlöscharbeiten dauerten noch bis Mitternacht an. Für die Löscharbeiten wurde weitere drei Feuerwehren zur Ablöse der Atemschutzgeräteträger alarmiert. Die Wasserversorgung wurde primär über 5 Hydranten des Ortswassernetzes und zwei Löschwasserzisternen sicher gestellt.

Um das Einsickern des Löschwassers in den naheliegenden Sickermulden zu verhindern, wurden die Oberflächenwasserkanäle durch die Einheit des Schadstoffzuges Schwechat abgedichtet. Somit wurde das Löschwasser durch das Fundament des Zaunes zurückgehalten.

Um 23:40 Uhr konnte durch den Einsatzleiter endgültig Brandaus gegeben werden. Nach zwei weiteren Stunden Aufräum- und Reinigungsarbeiten und somit knapp 12 Stunden Einsatzdauer konnte die Mannschaft wieder heimkehren.

Die Feuerwehr Himberg bedankt sich bei den benachbarten Feuerwehren für die tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit!
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Fotoquelle(n):
Feuerwehr Himberg Florian Sicheritz, Feuerwehr Leopoldsdorf Christopher Miksch, Feuerwehr Schwechat Andreas Sterba, Feuerwehr Schwechat Maximilian Puhane